Finden Sie hier Auszüge aus erhaltenen eMails. Es ist erschütternd, was Väter, Mütter aber auch ehemals betroffene Kinder schreiben ... und durchmachen müssen.


HANSPETER; Schweiz:
Ich bin über Ihre Geschichte erschüttert, Claudia.
Meine Tochter hat mich auf den Artikel im wospi aufmerksam gemacht und ich habe mir die Aeschbacher-Sendung im Internet angeschaut. Aber im Gegensatz zu Ihnen, denke ich NICHT, dass Sie versagt haben. Sie haben aus Ihrer Sicht in der damaligen Situation zum Wohl ihrer Kinder gehandelt, wenn sie diese Ihrem Vater zur Betreuung übergaben. Hätten Sie das nicht gemacht, wären Sie eine Rabenmutter gewesen. Aber Sie haben, aus Ihrer damaligen Sicht für Ihre Kinder das beste gemacht. Hut ab, sie haben losgelassen, um den Kindern eine vermeintlich bessere Betreuung zu ermöglichen. Dass, wie man liest, der Vater dann Ihren Kontakt mit den Kindern erschwert und schliesslich verunmöglich hat, finde ich unverzeihlich von ihm. Und Sie konnten das ja nicht zum voraus ahnen. Es spricht für Sie, dass Sie auch dem getrennt lebenden Vater vertraut haben.Offenbar hat er den Kindern ihre Mutter entfremdet und das ist gravierend.
Denn Kinder brauchen beide Eltern. Das geht auch, wenn diese nicht mehr zusammenwohnen. Das geht auch, wenn man Konflikte hat. Aber es geht nur, wenn beide Eltern das auch erkennen und wollen.

ANITA, Österreich:

"...Seit September 2005 habe ich meine beiden Kinder P.12 Jahre und V. 9 Jahre verloren. Mein Exmann hat für beide Kinder das Sorgerecht und ich gehe seit dem durch die Hölle. Ich habe bereits überall um Hilfe gebeten, aber es ist hoffnungslos. Ich sehe meine Kinder alle vierzehn Tage und habe nichts mehr mitzusprechen. Meine Tochter wurde vor zwei Monaten Blinddarm operiert und mein Exmann hat mich genau ein paar Minuten vor der Operation angerufen! Im Krankenhaus hat er zu den Schwestern gesagt die Mutter hat nichts zum Mitreden, da ich kein Sorgerecht mehr habe. Es ist nur ein Beispiel von vielen Schrecklichen und keiner will oder muss mir helfen.
Ich liebe meine Kinder über alles und habe wirklich schon so viel versucht - mittler Weile habe ich wieder eine kleine Tochter die im Juni 2005 geboren wurde. Jetzt beginnt E. zu sprechen und sie sagt sicher mehrmals täglich die Namen ihrer Geschwister. Es gehört unbedingt an diesem Gesetz etwas geändert - man hat mir überall gesagt, es gehe zum Wolle der Kinder - nur ist es für Kinder gut, wenn Sie ihre Mutter nur alle vierzehn Tage sehen können! Ich werde Ihr Buch sicher lesen, den ich habe mich schon lange mit diesem Gedanken beschäftigt, dieses schreckliche Erlebnis nieder zu schreiben!
Ich kann mit Ihnen mitfühlen, was das für ein Alptraum für eine Mutter ist, wenn man sein eigen Fleisch und Blut verloren hat. Nur Schuld an dieser Sache ist ganz allein das GESETZ..."
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ELIANE, Österreich:
"... Auch ich bin eine betroffene Mutter......und es ist kaum zu ertragen mein Kind nicht zu sehen. Ich vermisse sie so sehr."
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ESTHER, Österreich:
"Ich habe die Sendung von Vera gesehen und ihre Geschichte. Ich bin selbst Mutter eines einem 6-jährigen, habe mein Obsorge zur Hälfte hergegeben und hart darum gekämpft sie wieder zu bekommen.
Mein Gegener war nicht allein der Vater, der neben Alkoholiker und arbeitslos, nicht mal für sich selbst sorgen kann, nein es war auch der gute "nette" Richter.
... Vielleicht darf ich ihnen aber einen Rat für die Zukunft geben.
Sie können es für ihre Kinder nur BESSER MACHEN!!!!
Suchen Sie Kontakt zu ihren, beim Vater lebenden Kindern, in Form von Briefen, wo sie darum bitten und wünschen sie zu sehen und geben sie ihre Telefonnummer bekannt. Erklären sie warum alles so gekommen ist, ohne den Vater als den Bösen darstehen zu lassen oder sich selbst als Böse hinzustellen. Versuchen sie es immer wieder! Auf überlegt, nette Art und Weise und bieten sie den Kindern ihre Freundschaft an. Irgendwann werden ihre Kinder umdenken und genauso Fragen und Antworten bei Ihnen suchen. (...) Ich kenne die harten und ungerechten Wege des Gesetzes und wie man eigentlich als Mutter oft falsch verstanden wird. Auch mein Exmann hat um die Obsorge seiner 1. Tochter gekämpft. Ein Weg ohne Ende nach wie vor.
Meine Erkenntnis darüber, leiden tun nur die Kinder, verdienen nur die Rechtsanwälte aber entscheiden immer die Richter (ohne jedoch genaue Fakten und Tatsachen zu kennen und sich auf ein Urteil fremder Menschen in Sozialberufen verlassen).
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Glück, Kopf hoch und kämpfen sie weiter um die Gunst Ihrer Kinder. Alles Gute"
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BERND, Österreich:
"...Ich möchte mich auf diesem Wege - als Vater, der in einer änhlichen Situation bzgl. seines Kindes ist - herzlich dafür bedanken, dass Sie dieses Thema in die Medien gebracht haben und der Öffentlichkeit auch etwas "Futter" diesbezüglich gegeben haben..."
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ROMAN, Deutschland:
"...bin durch Zufall über Deine Website "gestolpert" und habe Deinen Schicksalsbericht gelesen. Kommt mir alles sehr bekannt vor.
"Ich weiss, dass ich es schaffe, das Gesetz zu verändern." Ich wollte, Du hättest Recht. Wobei es eher heißen müsste, die Rechtsprechung zu ändern, denn es gibt eigentlich Mittel wie Zwangsgeld, Zwangshaft oder letztlich sogar Sorgerechtsentzug, um renitente, entfremdende Elternteile zur "Einsicht" zu bewegen. Die Rechtsprechung wendet diese nur nicht an.
Deinen Enthusiasmus teilte ich auch einmal. Leider ist er beim Ritt gegen die Windmühlen irgendwo auf der Strecke geblieben.
Es gibt zu viele Leute, Gutachter, Umgangspfleger, Verfahrenspfleger, Richter, Jugendamtsmitarbeiter, die zu viel Geld mit der Misere von ausgegrenzten Elternteilen verdienen, als dass sie ein Interesse daran hätten, daran etwas zu ändern."
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MICHAEL, Österreich:
"... Die schlimmsten persönlichen Erfahrungen sind, dass es den Ämtern und Behörden egal ist, wenn du den Kontakt zu deinen Kindern verlierst. Ich hatte selbst keine Chance denn ich war finanziell total unterlegen - habe das Diktat auf eine gemeinsame Obsorge verzichten zu müssen annehmen müssen damit ich halbwegs übber die Runden komme. Zudem bin ich schwer seh und gehörbehindert was es mir viel schwieriger macht im Umgang mit Ämtern und Behörden. Das gerichtlich zugesicherte Besuchsrecht zu meinem jüngsten - damals war er vier - heute ist er 9 - war aber auch nicht das Papier wert auf dem es geschrieben stand....
Obwohl er mich sehr lieb hat - dem Loyalitätskonflikt ist er mit der Zeit nicht ausgekommen ..."
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DJANA, Österreich:
"...ich finde Ihr Engagement bemerkenswert. In der Österreich Zeitung habe ich von Ihrem Schicksal gelesen und dachte mir sofort: Typisch "Spießergesellschaft".. ich bin kroatin, habe noch keine Kinder, aber kann es mir nicht vorstellen, sie nicht behalten zu wollen, wenn ich welche hätte. (...) Ich verstehe aber nicht, wie es möglich ist - in einem Land wie Österreich - sich so etwas später nicht anders überlegen zu können und an der Erziehung teilzuhaben.
(...)WIE WOLLEN SIE DAS ÄNDERN??? An wen wollen Sie sich richten? Wie wollen Sie ein Gesetz durchbringen, dass man in den meisten Fällen nicht bezeugen kann? Ünd vor allem, es kann nach hinten los gehen. Ich hoffe, dass Sie sich das irgendwann mal ändert und wünsche Ihnen Alles Gute auf Ihrem Weg für eine bessere Kinderwelt... und wenn Ihre Kinder sehen wieviel Sie investieren, damit sie sehen was sie Ihnen bedeuten, werden Sie sicher zu Ihnen kommen... scheiß egal was Ihnen erzählt wurde..."
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HANS, Österreich:
"(...) eben habe ich Ihre letzten Sätze nach der Lesung in der Buchhandlung Thalia gehört, leider nicht die Lesung selbst. Gleichfalls ein Betroffener, war ich einen Moment wie betäubt. Von Beruf bin ich Literaturwissenschafter, mein 8jähriger Sohn lebt im (europäischen) Ausland, was die Situation noch drastisch verschärft, denn zu allem kommt noch die fehlende gemeinsame Sprache. Auf jeden Fall möchte ich Ihnen ein Danke sagen für Ihre klaren Worte, die mich umso stärker beeindruckt haben, als sie von einer Frau kommen."
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MELITTA, Österreich:
"... Auch ich mache Schreckliches durch.Scheidungsverfahren läuft noch!Bin wahsinnig verzweifelt, zumal es sich bei mir um meine schwer-mehrfachbehinderte Tochter handelt und ihm das Jugendamt und letztlich auch der Richter glaubte! Ich wurde von allen Behörden, incl. meines vorigen Anwaltes über den Tisch gezogen.Ich würde gerne meine Geschichte schreiben, da ich einfach nicht mehr kann.Das einzige was mich noch aufrecht hält ist die Hoffnung, der Glaube ist schon gestorben.13 Jahre habe ich mich Tag und Nacht um meine/unsere gemeinsame Tochter gekümmert und war im Haushalt tätig. ER hat mir ALLES genommen!Vielleicht möchtest du mit mir in Kontakt treten, vielleicht weisst du den einen oder anderen Rat für mich?! Das Schlimme daran ist, das Ausgeliefertsein, diese Ohnmacht, du kannst nix machen,es schert das Gericht nicht, das Jugendamt nicht, NIEMAND wie es einem behinderten Kind geht, auch nicht ,wenn man ins Spital fährt und ein ärztl. Schreiben dem Gericht bringt, indem steht, dass das Kind verwahrlost ist. Leider kann meine Tochter nicht sprechen.Ich wäre sehr froh, wenn mir jemand helfen könnte! Das ist nur ein kleiner Auszug von dem was ich seit Sept.2005 durchmache!(...) Es grüsst dich herzlichst (eine völlig verzweifelte Mutter)"
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PETER, Österreich:
"Wie schmerzlich es sein muss, seine Kinder nicht mehr sehen zu dürfen, kann nur jemand fühlen, der diese Situation erlebt hat. Ich kenne ähnliche Fälle, mit Kindesentführung ins Ausland. Ich möchte Ihnen gratulieren, wie Sie mit ihrer schwierigen Situation, noch dazu so jung, zurecht gekommen sind.Ich selbst bin Vater von vier Kindern, hatte jedoch das Glück, 18 Jahre mit ihnen im gemeinsamen Haushalt zu verbringen. Nach meiner Trennung wurde anfangs das übliche 14Tage Besuchsrecht vereinbart, welches jedoch zu meinen Gunsten ausfiel, weil mich meine Kinder unter der Zeit selbst aufsuchten. Somit verlor ich den Kontakt nicht, im Gegenteil, wir sehen uns regelmäßig ..."
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DOORI, Österreich:
"...Ich habe gerade Ihren Auftritt im TV gesehen. Ich bin in Tränen ausgebrochen. Ich bin keine Hellseherin, aber ich konnte Ihren Schmerz, der noch immer nicht erloschen ist, in Ihren Augen sehen. Den Schmerz unterdrücken Sie fast perfekt in Ihrem perfekten Auftreten. Genauso, entschuldigen Sie, oder Du, wenn ich mich irre, aber ich versuche mich auch so zu geben, wenn ich aufgeschwollene Augen habe, verdecke ich sie mit einer großen modernen Brille und kleide mich gut, damit keiner die Armut, die Schmerzen, die schlaflosen Nächte, die Sorgen einem aus dem Gesicht lesen kann. Sie sind eine starke Frau geworden, so wie sich präsentierten, aber für Menschen, die keine Kinder haben, die dieses Geschenk nicht kennen, ja die können Ihren Verlust nie nachzufühlen versuchen, sie können diesen Schmerz nicht verstehen, denn sie werden ihn nie finden. Verstehen kann man nur, wenn man durch diese Hölle gegangen ist. (...) Sei stolz, daß du überlebt hast und nicht zum seelischen Krüppel geworden bist. Bitte verändere deinen Namen wenn es Rabenmutter sein soll, aber mit dem zusatz: - wie sie mich zur Rabenmutter machten- denn es war nicht deine Gefühlsentscheidung, die dich diese Geschichte schreiben ließ."
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EDUARD, Österreich:
"... Als geschiedener Vater (48) kann ich mit Ihnen sehr gut mitfühlen. Wie Sie in kurzen Worten ihre Geschichte erzählt haben, ist mir unter die Haut gegangen. Ich möchte Ihnen meine tiefe Bewunderung dafür ausdrücken, wie Sie nicht nur ihren Exmann, sondern ebenso sich selbst schonungslos kritisieren. Das können und tun leider nur ganz wenige Menschen. Ich bin überzeugt, auch Ihre Kinder aus der früheren Ehe werden Sie eines Tages dafür schätzen und lieben und Sie wieder fest in Ihr Herz schließen..."
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FRIEDRICH, Österreich:
"... Habe sie heute (Anm.: bei "Primavera") bewundert mit ihren Aussagen bei Vera, ich habe es ein bisschen anders erlebt , aber mit den Behörden und Gerichten das stimmt wirklich."
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ELFRIEDE, Österreich:
Unter tiefer Betroffenheit über Ihr Schicksaal las ich die Vorkommnisse Ihrer interessanten, aber auch bewegenden Lebensgeschichte.Ich bin eine ebenso Betroffene einer solchen Lebenssituation. Zwar, nicht aus der Sicht einer Mutter, sondern aus der Sicht eines Kindes. Meine ähnliche Situation spielte sich bereits in den 70iger Jahren ab.
Damals war die Zeit einer Frau noch eine ganz andere als heute. Dazu kam, dass meine Mutter sich kein eigenes Einkommen schaffen konnte und fünf Kinder hatte. Verhüttungsmittel waren zu dieser Zeit verboten, unmoralisch und für sie unfinanzierbar.
Die Mutter ist inzwischen 71jährig, seelisch gebrochen und körperlich ein Wrack. Ich bin heute 52 Jahre alt, ich habe längst selbst erwachsene Kinder. Die daraus erwachsenen Lebensumstände einer Trennungsfamilie sind zwar nicht in meiner eigenen Familie präsent, aber mit meinen Geschwistern- Mutter und Vaterbeziehung unverblasst.
Ich bin die Einzige von fünf Kindern, die unsere Mutter, sie ist inzwischen zu einem Pflegefall gereift, als Mutter anerkennt, sie als solche respektiert und in meinem eigenen Haus schon 19 Jahre pflegt. Mein Resümee daraus resultiert, die ehemalige Familie ist zerstört, der Kontakt unter den Geschwistern ist zerschmissen und verhasst wie unter Fremden es nicht schlimmer eintreten könnte. Ich kann mit meinen Bemühungen um Zusammenhalt, seit Jahren keine andere Situation, als derzeit die Schlechteste, die man sich unter Familienmitgliedern vorstellen kann, erwirken. (...) Betonen möchte ich in diesem Zusammenhang, dass ich meiner Mutter alle Wünsche und alle Lebensbedürfnisse ebne, aber den Kontakt und die fehlende Lieber ihrer restlichen Kinder ihres Lebens Zeit nicht ersetzen werde können.
Das hat unser guter Vater der bereits seid 1996 tot ist zu verantworten."
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CHRISTIAN, Österreich:
"...Bei mir führte ein Gerücht zur Scheidung und mir wurde Alles genommen, nicht nur Kinder Frau, Möbel usw. Denken sie daran, dass meist die Männer das mitmachen (...) Ich kenne meine 3 Kinder seit 6 jahren nicht mehr und will auch keinen Kontakt mehr, weil die Furche in meiner Seele zu groß ist und das kein Wiedersehen oder sonst was heilen kann. Ich habe nur mehr Hass und Hoffnung an das Schicksal, dass jene dementsprechend bestraft werden, die für diese Furche verantwortlich sind. Vom Richter bis hin zur Dorfratschen (...) Jedes Familiendrama nach der scheidung ist meist auf diese ungerechtigkeit zurück zu führen. Nur die Kinder tun mir leid, die sogenannten armen Frauen nicht."
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